Protektorenjacken Test

Auch im Safety Jacket bzw Protektorenjacken Test sahen wir uns mit eine Fülle an neuen Produkten und Materialien konfrontiert. Die Übersicht zu behalten fällt definitiv nicht leicht. Während machne Hersteller noch an alten Prinzipien festhalten, warten andere mit modernem Design und neuartigen Ansätzen auf. Schaue dir hier noch die komplette Auswahl an zwecks besserer Übersicht.

Im Protektorenjacken Test schafften es folgende Produkte auf die ersten 3 Plätze – es macht sicherlich Sinn, einen genauen Blick darauf zu werfen:

1. Platz: POC Spine VPD 2.0 DH Jacket

Mit dem Spine VPD 2.0 DH Jacket hat POC im Vergleich zum Vorgänger puncto Bewegungsfreiheit und Dämpfungseigenschaft nochmal einen draufgelegt. Für uns ist die POC Protektorenjacke deutlicher Testsieger – man merkt, dass einiges an Gedankenarbeit in die Entwicklung geflossen ist. Kein anderes Produkt bietet so viel Sicherheit bei gleichzeitiger Flexibilität. Besonders gefällt, dass der Rückenschutz wirklich den kompletten Wirbelsäulenbereich vom Nacken bis zum Steißbein abdeckt. Schutzwirkung wird bei POC naturgemäß groß geschrieben, so erfüllt der Rückenprotektor die höchste Norm EN 1621-2 und sogar Schulter- und Ellebogenpartie erreichen leicht die Motorradnorm EN 1621-1! Durch den flexiblen Hochleistungsschaum, der sich durch die Körpertemperatur geschmeidig an die individuelle Körperform anpasst, hat man nicht das Gefühl in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu werden. Das gleiche gilt für den Brustschutz. Der Reißverschluss verläuft praktischerweise seitlich, somit bietet die Spine VPD 2.0 kompletten Schutz des gesamten Rippenbogens inklusive Brustbein. Durch das elastische Mesh Gewebe ist die Protektorenjacke sogar richtg komfortabel, man hat während dem Fahren in keiner Weise das Gefühl unangenehm eingeschränkt zu werden, da es wie eine zweite Haut anliegt. Angenehm sind auch die Belüftungslöcher im Protektor selbst, dadurch ist auch das Klima für einen Protektor dieser Art erstaunlich gut. Die integrierten Ellenbogenschoner sitzen perfekt – da sie nicht nach unten rutschen können, muss man sie auch nicht zu fest anziehen. Durch den breiten Bauchgurt bleibt der POC auch bei heftigen Abfahrten währendn dem Protektorenjacken Test an Ort und Stelle. Bis auf Ellenbogen- und Schulterprotektoren sind alle Schützer herausnehmbar, das Safety Jacket lässt sich daher gut waschen. Aus rein technischer und praktischer Hinsicht sind für uns keine Mängel feststellbar. Auch höchsten Qualitätsansprüchen wird der POC gerecht. Die Gratwanderung zwischen Komfort und Sicherheit ist POC mit Sicherheit am besten gelungen. Was den Preis anbelangt, so muss gesagt werden, dass dieser wirklich hoch ist. Wer das nötige Kleingeld hat, ist mit dem POC Spine VPD 2.0 aber sicherlich gut beraten. Manchmal gibt es aber auch gute Angebote, dann heißt es zuschlagen. Andernfalls empfehlen wir lieber einen günstigeren Protektor, denn man muss immerhin auch bedenken, dass Bikeparkbesuche und Ersatzteile etwas kosten.

1461623118_plus   Umfassender Schutz und trotzdem komfortabel

1461623118_plus   Flexible, anpassungsfähige Materialien

1461623118_plus   Gute Belüftung

1461623118_plus   Top Sitz – kein Verrutschen!

1461623139_Remove    Preis

Preis & Verfügbarkeit*

2. Platz: Bliss ARG Vertical LD Top

Der Fokus von Bliss ist es, Protektoren zu entwickeln, die nur minimal auftragen und unauffälig zu tragen sind, dabei dennoch den umfassenden Schutz bieten. Auch das Bliss ARG Vertical LD Top verkörptert diese Philosophie. Die Protektorenjacke ist im wesentlichen ein Lycra-Longsleeve mit den eigens von Bliss entwickelten Armourgel Pads. Dieses spezielle  ARG Material ist nicht mal einen Zentimeter dick und hochflexibel. Im Falle eines Sturzes verhärtet das Material und verteilt so die aufretenden Kräfte auf eine größere Fläche. Der Rückenprotektor erreicht trotz der dünn anmutenden Optik hinsichtlich Schutzwirkung überraschenderweise die höchste Norm CE EN-1621-2 und auch der Ellenbogenschoner ist CE EN-1621-1 zertifiziert. So viel Sicherheit bei gleichzeitger Bewegungsfreiheit war vor nicht allzulanger Zeit unvorstellbar. Die wichtigsten Bereiche deckt der Bliss somit in jedem Fall ab. Abgespeckten Schutz gibt es im Brust- und Schulterbereich. Im Vergleich zur Konkurrenz ist das Bliss ARG Vertical Top das wohl bequemste und in Summe dünnste Protector Jacket. Das Bliss eignet sich in erster Linie für all jene, die auf der Suche nach einem unauffällig zu tragendem Protektor sind, aber im Bereich des Rückens und Ellenbogens keine Kompromisse eingehen wollen. Wer sich über den zusätzlichen, wenn auch minimaltischer gehaltenen, Brust- und Schulterschutz freut, ist mit diesem Safety Jacket top beraten. Bliss stellt mit dieser Protektorenwese auch jene glücklich, die aufgrund des besseren Fahrgefühls normal ohne oder nur mit wenig Oberkörperprotektoren unterwegs sind. Tipp: Dadurch, dass die Bauart wirklich einem Longsleeve Shirt ähnelt, sollte dies auch öfter gewaschen werden!

1461623118_plus   Besonders flache Bauweise

1461623118_plus   Angenehm zu tragen – wie ein Longsleeve T-Shirt

1461623118_plus   Spitzen Rücken- und Ellenbogenschutz & zusätzlich Schutz im Brust- und Schulterbereich

1461623118_plus   Super belüftet durch perforierte Protektoren

1461623139_Remove   Trotz teilweise abgespecktem Schutz schwerer als erwartet

Preis & Verfügbarkeit*

3. Platz: Leatt Body Protector 5.5

Für all jene, die maximalen Schutz suchen, ist der Leatt Body Protektor 5.5 definitiv eine nähere Betrachtung  wert. Die süfafrikanische Firma Leatt hat sich von Beginn an im Extremsport-Sektor durch bedarfsgerechte Forschung und zukunftsorientierte Produkte einen Namen gemacht. So wurde auch der Body Protector von einem Team aus Medizinern und Biotechnologen speziell für härteste Ansprüche entwickelt. Zusätzlich zum 3DF AirFit Impact  Schaum kommt eine HDPE Hartschale zum Einsatz. Kein anderer Protektor im Test liefert vergleichsweise so viel Schutz. Der Rückenprotektor, ebenso wie der Brustprotektor, erfüllt die höchste Norm EN1621-2, Schulter- und Ellbogenprotektoren erreichen die Motorradnorm EN1621-1! Kompromisslose Sicherheit steht bei diesem Protektor an erster Stelle. So bietet die 3D Fit Bauweise zusätzlich einen 360 Grad Schutz – das heißt zusätzlich ist der komplette Rippenbogen (und damit viele inneren Organe wie Leber, Nieren, Milz, etc) geschützt. Im Verhältnis ist die Belüftung logischerweise schlechter als bei der Konkurrenz. Man muss jedoch hervorheben, dass der Kompromiss für die gebotene Schutzleistung gelungen ist; das MoistureCool Material leitet den Schweiß spitze ab und die Ventilationsöffnungen erfüllen ihren Zweck. Erwähnenswert: das Anziehen ist etwas komplizierter, aber dafür sitzt die Protektorenjacke top, alles bleibt auch bei harten Abfahrten an Ort und Stelle. Praktisch ist auch der abzippbare Ellenbogenteil. Der Leatt Body Protector 5.5 liefert ein stimmiges und durchdachtes Gesamtkonzept ab. Puncto Schutzwirkung lässt dieser Schoner im Protektorenjacken Test keine Wünsche offen und richtet sich damit in erster Linie an alle Bikepark und Downhill Piloten, die gerne aufs ganze gehen und dabei maximale Protektion wollen.

1461623118_plus   Erfüllt höchste Normen (auch Brust, Schulter, Ellenbogen!)

1461623118_plus   Kompletter Rippenbogen geschützt

1461623118_plus   Schweißtranportierendes Innenmaterial

1461623118_plus   abtrennbare Ellenbogenprotektoren

1461623139_Remove   Komplizierter anzulegen

1461623139_Remove   Vergleichsweise mehr Wärmeentwicklung

Preis & Verfügbarkeit*