Testberichte & Vergleich

Beim Kauf von Downhill Protektoren sollte man sich auf die Fakten konzentrieren und die persönlichen Vorlieben für Design oder die Lieblingsmarke gegebenenfalls lediglich als Pluspunkt betrachten. Auf folgende Kriterien haben wir im Protektoren Test in erster Linie geachtet:

1. Laborwerte

Hierbei wird untersucht, ob der Downhill Schoner die Norm EN 1621-1 2012 erfüllt. Es handelt sich um eine Motorrad-Prüfnorm,  bei der die Dämpfungseigenschaften untersucht werden. Der Test läuft so ab, dass aus einem Meter Höhe ein 5 Kilo schweres Stück Metall mit einer spitzen Kante auf den Protektor fallen gelassen wird. Mit Messgeräten wird die Restkraft, die auf den Knieschoner einwirkt, ermittelt. Diese Restkraft darf in fünf Durchgängen im Mittel maximal 35 kN betragen (Schutzlevel 1) und für Schutzlevel 2 maximal 20 kN.

2. Passform

In der Praxis das wohl wichtigste Kriterium, denn nur ein fest anliegender und zugleich angenehmer Sitz des Schützers garantiert, dass dieser da bleibt, wo er soll. Im Falle des Verrutschens hilft auch die beste Schutzwirkung am Papier nur bedingt. Zudem sollte der Protektor keine Druckstellen aufweisen, denn dadurch reduziert sich der Fahrspaß gewaltig und man fährt automatisch verkrampfter, was wiederum ein erhöhtes Sturzpotenzial darstellt. Diesen Faktor darf man nicht unterschätzen, denn ein gutes Gefühl am Bike ist das A und O.

3. Verarbeitung & Qualität

Viele gängigen Modelle heutzutage arbeiten mit einem speziellen Dämpfungsschaum, da diese die Kraft wesentlich besser aufnehmen, als Hartschalenprotektoren. Die Qualität des verwendeten Schaums ist entscheidend für die Schutzwirkung des Protektors, weshalb dieser Faktor im Protektoren Test wesentlich berücksichtigt wird. Hier gibt es die größten Unterschiede.

Weiters werden etwaige Schwachstellen im Material unter die Lupe genommen. In unseren Augen ist ein hochwertiges Material besonders wichtig, denn der Protektor soll schließlich mehrere Saisonen harten Bikeparkeinsatz aushalten und sich nicht nach dem ersten Bodenkontakt auflösen. Auch hier stellten wir in der Praxis gravierende Unterschiede fest. Gerissene Protektoren und ausgefranste Klettverschlüsse seien hier als Beispiel genannt. Da wir uns hauptsächlich in hartem Gelände bewegen und im Falle eines Sturzes mit Steinen, Wurzeln, Geröll und Schotter rechnen müssen, ist im speziellen darauf zu achten, dass das Material des Protektors diese Anforderungen erfüllt. Hier liegt im speziellen ein großer Unterschied zu beispielsweise Protektoren aus dem Wintersport.

4. Belüftung

Im Downhilleinsatz nicht das entscheidende Kriterium, aber definitv ein Pluspunkt an heißen Sommertagen. Wie schon oben beschrieben ist ein gutes Gefühl am Bike zudem nicht zu unterschätzen.

Folgende Downhill Protektoren findest Du im Test:

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